Wasserengpass in der Hochzone: Informationsabend bringt Transparenz – FPÖ fordert rasche Umsetzung weiterer Maßnahmen
Der Gemeinderat von Kematen an der Krems hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2026 einen von der FPÖ-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Dringlichkeitsantrag zur angespannten Wasserversorgung in der Hochzone einstimmig beschlossen. Bereits wenige Tage später wurde ein wesentlicher Punkt der beschlossenen Resolution umgesetzt: Am Donnerstagabend luden die Wassergenossenschaft Neuhofen und die Gemeinde Kematen zu einem Informationsabend ins Gemeindeamt.
Mehr als 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die aktuelle Situation zu informieren. Obmann Stefan Imbery erläuterte gemeinsam mit seinem Team die Herausforderungen, mit denen die Wassergenossenschaft insbesondere in den Sommermonaten konfrontiert ist. Dabei wurde deutlich, dass die steigenden Verbrauchsspitzen die bestehende Infrastruktur zunehmend an ihre technischen Grenzen bringen.
Neben einer umfassenden Darstellung der aktuellen Versorgungssituation wurden auch kurz-, mittel- und langfristige Lösungsansätze präsentiert. Dazu zählen die weitere Digitalisierung des Wassernetzes, der Ausbau der Versorgungsleitungen sowie die Erschließung zusätzlicher Wasserressourcen.
„Ich bedanke mich bei der Wassergenossenschaft Neuhofen für den rasch anberaumten Informationstermin und die offenen sowie umfassenden Informationen. Genau diese Transparenz war das Ziel unserer Resolution. Ich hoffe nun, dass auch meine Forderung nach der Einführung eines Frühwarnsystems bei drohendem Wasserengpass als kurzfristige Maßnahme möglichst rasch umgesetzt wird. Die betroffenen Haushalte müssen rechtzeitig informiert werden, bevor es zu Versorgungsengpässen kommt. Bei den langfristigen Maßnahmen wie der Digitalisierung des Wassernetzes, dem Wasserleitungsausbau und der Erschließung zusätzlicher Brunnen erwarte ich den notwendigen Nachdruck, Beharrlichkeit und eine konsequente Umsetzung. Die Wasserversorgung ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und darf auch in Zukunft nicht an ihre Grenzen geraten“, erklärt FPÖ-Fraktionsobmann Christian Deutinger, der die Resolution im Gemeinderat eingebracht hat.
Hintergrund des Antrages sind die wiederholten Ausfälle der Wasserversorgung im Bereich Hochfeld. Nach Angaben der Wassergenossenschaft Neuhofen führen insbesondere in den Sommermonaten hohe Verbrauchsspitzen dazu, dass die technische Leistungsgrenze der Versorgungsanlagen erreicht beziehungsweise überschritten wird. Für die betroffenen Haushalte bedeutet dies teils erhebliche Einschränkungen in der Wasserversorgung.
Die FPÖ-Gemeinderatsfraktion begrüßt die rasche Umsetzung des ersten Teils der Resolution durch den Informationsabend und sieht darin einen wichtigen Schritt zu mehr Transparenz. Nun gelte es, die vorgestellten Maßnahmen konsequent voranzutreiben, um die Versorgungssicherheit in der Hochzone nachhaltig zu gewährleisten. "Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass aus den Erkenntnissen nun konkrete Verbesserungen folgen", so Deutinger abschließend.



